Neue Musik um 1968 „Das Floß der Medusa“ von Hans Werner Henze

Das Jahr 1968 hat mit seinen politischen Entwicklungen nicht zuletzt auch zeitgenössische Komponisten in ihrem Schaffen beeinflusst. Prominentestes Beispiel ist Hans Werner Henze, der mit seinem Oratorium „Das Floß der Medusa“ gesellschaftlich Stellung beziehen wollte.

Mit Margarete Zander

Doch schon die Widmung an Che Guevara löste heftigste Debatten aus, die rote Fahne am Pult brachte die Proteste zum Überkochen, und die Uraufführung wurde beendet.
Ein Überblick über dieses und andere politisch motivierte Werke aus dem Jahr 1968.

© RBB, kulturradio, 9.4.2018

TonträgerWerkZeit
Deutsche GrammophonLC 00173Best.Nr DG 449 871-2Hans Werner HenzeDas Floß der Medusa AnfangCharles Regnier, Sprecher; Dietrich Fischer-Dieskau, Bariton
NDR Sinfonieorchester, Chor des Norddeutschen Rundfunks, RIAS Kammerchor, Mitglieder des Knabenchores St. Nikolai
Hans Werner Henze
12:17
NDR das neue werkBest.Nr M 801 214 002Erhard GrosskopfDialecticsEberhard Blum, Flöte; Heinz Deinzer, Klarinette; Vinko Globokar, Posaune; Erhard Grosskopf, Elektronik10:35
Sony ClassicalLC 06868Best.Nr 88875060962Frederic RzewskiThe people united will never be defeated (Ausschnitt)Igor Levit, Klavier07:48
RIASBest.Nr D Y 004937Erhard GrosskopfLooping IIEnsemble Musikprojekte Berlin
Erhard Grosskopf
09:05

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