„Pynchon würde ich nicht noch einmal übersetzen. Nicht, dass ich ihn nicht genial fände. Es ist ein Witz, dass er den Nobelpreis nicht hat, und ich habe ihn. Ich halte Pynchon für einen der bedeutendsten lebenden Schriftsteller, weit vor Philip Roth übrigens.

Ich kann doch den Nobelpreis nicht kriegen, wenn Pynchon ihn nicht hat! Das ist gegen die Naturgesetze.“ Gab Elfriede Jelinek 2004 in einem Interview zu Protokoll.

Bereits 1976 hatte sie für die Essay-Redaktion des SWF einen Text über diesen Pynchon und ihre Übersetzung seines opus magnum „Die Enden der Parabel“ geschrieben, der hier in der SWR-Archiv-Reihe wiederholt wird.

© SWR 2, Essay, 29.1.2018

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