„Jacob Räume Zen“ verknüpft die Texte und visionären Bilder von Jacob Böhme (1575 1624) mit Erfahrungen und Aussagen des Zen-Buddhismus.

Von Johannes S. Sistermanns

Die geistige Nähe dieser geografisch so entfernten Welten nutzt Johannes S. Sistermanns, um die jeweiligen Klangräume miteinander in Berührung zu bringen. Böhmes Texte werden aus seiner Heimatstadt Görlitz in japanische Alltags- und Klosterräume versetzt. Worte von Zen-Mönchen reisen akustisch von Japan in die Lebensräume Jacob Böhmes. Im Verlauf des Stückes verweben sich die Klänge miteinander. Sie schaffen eine Atmosphäre des begriffslosen Erkennens, in der Böhmes Erfahrungen wortlos aufgehen.

Mit: 
Naomi Grundke – Sopran
Wolfgang Schliemann – Schlagzeug
Takeshi Shinohara – Shakuhachi
Zuiten Kashida – Rezitation
Josef Grochalla, Stefan Fricke – Stimmen und Schritte
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2007

Länge: 52’02

 

Jakob Böhme (1575 – 1624) war ein deutscher Mystiker, Philosoph und christlicher Theosoph.

Johannes S. Sistermanns, Jahrgang 1955, Komponist, Installations- und Performancekünstler, lebt in der Nähe von Köln. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Karl‑Sczuka-Förderpreis 1997.

© Deutschlandradio Kultur, 22.12.2016

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