Am 3. März dieses Jahres starb Misha Mengelberg im Alter von 81 Jahren. Der holländische Pianist hatte einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Herausbildung einer spezifisch europäischen Formen- und Klangsprache der freien Musik.

Mit Harry Lachner

Es war sein Spiel, seine Nähe zum pianistischen Konzept eines Thelonious Monk, das er an den Ideen der zeitgenössischen Musik reflektierte – aber mit entscheidend war auch die Gründung des Instant Composers Pool, kurz ICP. Ein offenes Projekt, ein Experimentallabor für neue Improvisations- und Kompositionsmodelle. Und schließlich trugen er und das ICP maßgeblich zur Entwicklung einer eigenständigen europäischen Spielweise im freien Jazz bei. Angesichts der herausragenden Stellung Mengelbergs werden in dieser Sendung ausnahmsweise gleich mehrere seiner Alben als „Favorite Discs“ vorgestellt.

Willem Breuker:
Piano Distance/CD: Recordings from 1967
ICP Orchestra

Willem Breuker:
Adebar der Geheimnisvolle/CD: Recordings from 1967
ICP Orchestra

Misha Mengelberg:
Jump Italiano/CD: Recordings from 1967
ICP Orchestra

Misha Mengelberg:
Impromptu #2/CD: Impromtus
Misha Mengelberg

Misha Mengelberg:
Impromptu #7/CD: Impromtus
Misha Mengelberg

Misha Mengelberg:
Impromptu #6/CD: Impromtus
Misha Mengelberg

Misha Mengelberg:
Reef und Kneebus/CD: Senne Sing Song
Misha Mengelberg

Misha Mengelberg:
Kwela P Kwana/CD: Senne Sing Song
Misha Mengelberg

Misha Mengelberg:
Impromptu #11/CD: Impromtus
Misha Mengelberg

© SWR 2, Jazz Session, 13.6.2017

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