Sie sei eine „experimentelle Klangarbeiterin“, sagt Christina Kubisch, die ihr jüngstes Projekt für die Wittener Tage für neue Kammermusik 2020 konzipiert hat, über ihre künstlerische Praxis zwischen Installation, Soundwalk und Performance.

„Dieses Etwas-wissen-wollen, ohne genau zu wissen, wo es hingeht“ prägt ihre Forschungen bis hin zu den „Electrical Walks“, in denen sie die Besucher durch alltägliche elektromagnetische Felder wandern lässt. Für His Master’s Choice hat die Komponistin, Flötistin und Bildende Künstlerin ästhetisch und zeitlich weit auseinanderliegende Hörerlebnisse ausgewählt. Fragen, die sie besonders interessieren, sind: Wie ist heute das Verhältnis von Interpret und Komponist? Welche Grenzen gibt es, welche verschwinden? Welche Rolle spielt der Komponist als gleichzeitiger Performer? Sind elektronische Instrumente und Field Recordings in der Neuen Musik angekommen? Wie werden sie notiert? Welche Rolle spielt der Raum bei Aufführungen?

http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/My-Favorite-Choice-40-Christina-Kubisch.mp3
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Mit Ausschnitten aus folgenden Werken:
Bernard Parmegiani:
Stries für 3 Synthesizer; Synthesizer Trio Berlin
Annea Lockwood:
Streaming, Swirling, Converging, elektroakustische Komposition
Marina Rosenfeld:
My Body für Perkussion, Klavier und Objekte; Ensemble Yarn/Wire und Marina Rosenfeld
Ernst-Albrecht Stiebler:
Kanon für Orgel, elektrische Orgel und Blasinstrumente
Jacob Kierkegaard:
Testimonium, Komposition und Installation für Field Recordings und Elektronik
Jean-Philippe Antoine:
Superhummings, Audiocollage / Ambient Music

© WDR 3, Studio Neue Musik, 27.9.2020

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