Musik und Sex sind zwei ästhetisch besonders intensive Bereiche der Kommunikation: Ein Mensch oder zwei oder sogar mehrere treten nah zueinander, um sich zu begegnen, auszutauschen, sich zu inspirieren oder zu stimulieren.

Ein Essay von Bastian Zimmermann

Manche folgen Skripten, Partituren, manche vertrauen ganz der spontanen Begegnung, der Improvisation. In welche Situationen und in welchen Werken können sich diese beiden Sphären der musikalischen und erotischen Erwartungen, Versprechungen, Imaginationen und Realisationen überschneiden? Und welche Geschichten entstehen dabei? Im Radioessay von Bastian Zimmermann kommen verschiedene KünstlerInnen zu Wort und führen u.a. mit Fieldrecording aus dem Innern des Körpers und Musiken von Olivier Messiaen, Mark Barden, PC Music, Kaffe Matthews u.a. in eine Welt voller Hingabe zur Lust und zum Klang.

© SWR 2, JetztMusik, 17.9.2018

Musik in der Sendung:

Al Jarreau: „Breakin away“

Olivier Messiaen: „Apparition de l’église eternelle“
Olivier Latry, Orgel

John Scofield: „Now She’s Blonde“
Album: Blue Matter
(Gary Grainger, Bass / Dennis Chambers, Schlagzeug / John Scofield, Gitarre / Mitchell Forman, Keyboards / Hiram Bullock, Rhythmusgitarre)
Gramavision ‎– GCD 74903 (5:26 Min.)

Hanna Diamond: „Hi“
Album: PC Music, Vol. 2
PC Music ‎– PCVOL2

Jaga Jazzist: „One“
Album: One-Armed Bandit
Ninja Tune ‎– ZENCD152

Karlheinz Stockhausen: „Vereinigung“ aus „Freitag aus Licht“
(Angela Tunstall, Sopran; Jürgen Kurth, Bariton; Suzanne Stephens, Bassetthorn; Kathinka Paasver, Flöte; Massimiliano Viel, Synthesizer; Karlheinz Stockhausen, Dirigent)

Tilman Ehrhorn: „Term“
Album: Task
Mille Plateaux ‎– mp 122

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