„Wer sagt, was wir lieber nicht hören wollen, muss draußen bleiben.“ Weil wir aber hören wollen, was sie zu sagen hat, kommt die Philosophin Bettina Stangneth zu Wort. Sie hat eine Theorie der Lüge entwickelt und ihre großen Essays in einer überraschenden Trilogie des dialogischen Denkens zusammengefasst.

Im Gespräch mit Michael Langer

Dr. Bettina Stangneth, geboren 1966, ist Philosophin und Historikerin. Sie promovierte über Immanuel Kant und schrieb über das „Böse“. Für ihr Buch „Eichmann vor Jerusalem“ wurde sie preisgekrönt. Die New York Times zählte es zu den besten Büchern des Jahres 2011. Bei Rowohlt erschien die Trilogie ihrer hochgelobten Essays „Hässliches Sehen“, „Lügen lesen“ und „Böses Denken“. Zuletzt veröffentlichte Bettina Stangneth im Felix-Meiner-Verlag eine Neuausgabe der bedeutenden Schrift „Versuch über den Schwindel“ (1791) des jüdischen Philosophen und Mediziners Marcus Herz.

Hörtipps:

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© Deutschlandfunk, Zwischentöne, Musik und Fragen zur Person, 21.7.2019

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