An der 6th Avenue in New York stand über Jahre ein baumlanger Mann mit weißem Rauschebart. Er trug Wikingerhelm, eine Kutte und er führte eine Lanze mit sich. Louis Thomas Hardin, besser bekannt als Moondog, machte von den 1940ern bis Mitte der 1970er in Manhattan Straßenmusik, sein Outfit ging auf eine Vorliebe für nordische Sagen zurück. 

Von Jens Uthoff

Beeindruckend waren auch seine Instrumente Marke Eigenbau – etwa ein Multiperkussionsinstrument, das er „Trimba“ taufte, und eine Zither, die er „Oo“ nannte. Zudem spielte er unter anderem Querflöte, Geige und Oud. Die wenigsten Passanten dürften damals geahnt haben, dass sie einen hochtalentierten Komponisten vor sich hatten….

Weiter lesen … !

© TAZ, Kultur, 19.5.2020

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.