Moondog – Der Wikinger von der 6th Avenue

Der amerikanische Komponist, Straßenmusiker und Instrumentenerfinder Moondog

Von Frank Sawatzki

Seine Kompositionen waren stark von der barocken Kontrapunktsetzung beeinflusst, aber auch von den Rhythmen, die er als Kind von seinen Besuchen bei den Stämmen der Native Americans mitnahm – wie vom Jazz. In seiner Musik fallen nicht nur die Zeiten zusammen, er nutzte auch verschiedene Lebensorte, um aus verschiedenen Klangmöglichkeiten zu schöpfen. Moondog machte „Karriere“ als Wikinger der 6th Avenue in New York und führte seit den frühen 1970ern ein (etwas bürgerlicheres) Leben in Recklinghausen/Oer-Erkenschwick, wo er bis zu seinem Tod 1999 komponierte. Gerade entsteht eine Filmdokumentation, in der Rock- und Pop-Stars vom Einfluss des US-Komponisten auf ihre Musik erzählen.

Manuskript PDF

© SWR 2, Musikpassagen, 12.3.2017

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