Im postindustriellen Zeitalter macht der Körper Arbeit, aber er verrichtet keine mehr. Körper sind keine Produzenten, sondern Produkte, Projekte, Modelle und Bilder. Auch und gerade die Models sind von dieser Entwicklung entscheidend betroffen.

Ihre Körper werden zu Markenzeichen, sie sind Produkte von Arbeit, Disziplin, Bodybranding. Und sie müssen immer radikaler modelliert, immer unmöglicheren Anforderungen angepasst werden. Wir leben in einer Kultur der Modelle, in welcher die jeune fille sich in eine Miss verwandelt hat, die Miss in ein Model und das Model in ein „Ding“. (Produktion 2011)

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© SWR 2, Essay, 25.3.2019

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