Der „Augenblick“ ist ein altes philosophisches Thema. Und ein besonders schwieriges. Wer den Augenblick denken will, muss das Rätsel der Zeit lösen. Wie viele Anstrengungen sind dazu nicht schon unternommen worden!

Hochabstrakte und poetische. Malte Oppermann versucht es akustisch. Und in einer Kopplung von fragendem Denken mit sinnlicher Anschauung. Auch wenn die Fülle des reinen „Jetzt und Hier“ den Begriffen ungreifbar bleibt, bezeugen doch die Sinne, dass nichts wirklicher ist als er: der Augenblick.

 

Manuskript PDF

© SWR 2, Essay, 13.1.2020

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