Mit Beethoven-Sonaten und mit den grossen Werken von Frédéric Chopin, Robert Schumann und Johannes Brahms hat er die Konzertbühnen dieser Welt erobert. Der Meisterpianist Maurizio Pollini hat sich aber auch stets für neue Klaviermusik eingesetzt.

Mit Moritz Weber

«Progetto Pollini» oder «Pollini Perspectives» hiessen Konzertreihen des mailänder Meisterpianisten, in welchen er alte und neue Musik kombinierte und so dem Publikum aktuelle musikalische Entwicklungen vor dem Hintergrund der Tradition vermittelte.

In einem seiner sehr seltenen Interviews stellt er aber im Rahmen des diesjährigen Lucerne Festivals ernüchtert fest: «Es ist ein gigantischer Fehler, dass Veranstalter und Interpreten – wie auch ich – sich bisher nicht genügend um die grossen Komponisten unserer Zeit und um ihre Werke kümmern und gekümmert haben! Denn Boulez, Stockhausen, Nono, das sind Kolosse!»

Ausserdem spricht Pollini über seine neue Art, Chopins Werke zu spielen und über seine Liebe zu den späten Sonaten von Ludwig van Beethoven.

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© SRF 2, Passage, 13.1.2019

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