Er war Englands meistdiskutierter Kulturkritiker. Mark Fisher hinterfragte den Kapitalismus und die gegenwärtige Sucht nach Vergangenem. Mit 48 Jahren ist er gestorben.

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Am Ende hat die Krankheit triumphiert, die ihn mit ihren Phasen lebenslang plagte. Die er jedoch genauso als Ausdruck und Folge unserer hochindividualisierten Leistungsgesellschaft verstand und deshalb für ihn eine politische Dimension hatte. Mark Fisher habe seinen Kampf gegen die Depression verloren, heißt es in einer Mitteilung des Berliner Verlags Edition Tiamat, der 2015 Fishers Essayband Gespenster meines Lebens. Depression, Hauntology und die verlorene Zukunft auf Deutsch veröffentlicht hat. Was auf einen Suizid des britischen, 1968 geborenen Kulturkritikers, Poptheoretikers und Bloggers hindeutet….

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© Tagesspiegel, 16.1.2017 / Die Zeit

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