Vor 25 Jahren eröffnete der erste Amoeba Store.Inzwischen gibt es drei Filialen des Indie-Plattenladens in Kalifornien. Ein Gespräch mit dem Mitgründer Marc Weinstein über Schatzsuchen, iTunes und die Liebe zum Vinyl.

Ein sonniger Donnerstagmittag in Hollywood. Schicke alte Herren, tätowierte Jugendliche, asia­tische Touristen strömen in den zweistöckigen Amoeba Store am Sunset Boulevard, wühlen sich durch die Millionen von CDs, Platten, Bücher, Poster, DVDs, die nach Genres sortiert sind. Marc Weinstein spaziert herein, begrüßt seine Mitarbeiter. Er möchte im Backstage sprechen, einem kahlen Raum mit einer Ledercouch und Paletten voller Wasserflaschen. Hierhin ziehen sich die Bands zurück, die bei den regelmäßigen Livekonzerten im Store auftreten….

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© TAZ, 10.12.2015, Fatma Aydemir