Der New Yorker Pianist Marc Copland zählt im Jazz seit den 1980er-Jahren zu den herausragenden Vertretern seines Instruments. Er hat unzählige Platten aufgenommen, zumeist in kleineren Besetzungen vom Duo bis zum Quartett.

Mit Thomas Loewner

Marc Copland hat immer wieder seine besonderen lyrischen Qualitäten unter Beweis gestellt, als Instrumentalist und Standard-Interpret genauso wie als Komponist eigener Stücke. Eine seiner Stärken ist es, dass er stets sehr gruppendienlich spielt: Er fügt sich in die Bands ein, lässt seinen Kollegen Raum zur Entfaltung. Besonders gilt dies für Bands mit einem weiteren Melodie-Instrument wie dem Zenith Quartett. Trompeter Ralph Alessi ist ein Virtuose, der bis in höchste Höhen mit einem brillianten Ton aufwartet und damit das obertonreiche und harmonisch vielschichtige Spiel Coplands auf ideale Weise ergänzt. In puncto Spielkultur voll auf Augenhöhe mit ihnen bewegt sich die Rhythmusgruppe mit zwei Stars der internationalen Szene – dem britischen Kontrabassisten Phil Donkin und dem Schlagzeuger Joey Baron.

Marc Copland Zenith Quartet

Marc Copland, Piano
Ralph Alessi, Trompete
Phil Donkin, Bass
Joey Baron, Schlagzeug

Aufnahme vom 12.3.2018 aus dem Loft, Köln

© Deutschlandfunk, Jazz Live, 22.5.2018

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