„Malath und die Vögel von Mosul“ Von Michaela Diers

Jeden Tag sitzen sie der Sprachlehrerin im Klassenzimmer gegenüber: „Die Flüchtlinge“. Menschen von fern her. Mit ihren Kopftüchern. Mit ihren freundlichen Gesichtern. Mit ihrer Ratlosigkeit. Ihren Erinnerungen. Ihren Tränen. Eine poetische Meditation über die Heimat, das Ankommen, das Weitermachen. Das Präsenz, das Perfekt, das Futur … „Noch nie ist mir eine Katastrophe so nah gekommen wie diese. Ihre Folgen sitzen in Gestalt der Menschen, die sie erlitten haben, vor mir.“

 

 

 

Manuskript PDF

© SWR 2, Essay, 25.6.2018

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.