„Makoto Ozone Trio“ Aufnahme vom 10.05.2018 beim Jazzfest Bonn

Nachdem er vor vielen Jahren von Jazz-Talentscout Gary Burton entdeckt und weltweit vorgestellt worden war, wurde es zeitweilig etwas stiller um Makoto Ozone. Mit seinem Bonner Triokonzert zeigte der Pianist aus Japan, dass er nach wie vor zu den Großen seiner Zunft zählt.

Mit Michael Kuhlmann

Auf einer Jazz-Kreuzfahrt durch die Karibik lernte Makoto Ozone einst den New Yorker Schlagzeuger Clarence Penn kennen – und vom ersten Ton an spürten die beiden, dass sie einander blind verstanden. Als bald darauf Clarence Penns alter Highschool-Kumpel James Genus als Bassist hinzukam, hatte sich ein Trio gefunden, das rasch zum Herzensanliegen Makoto Ozones wurde. Zwar gingen die drei bald darauf für lange Zeit unterschiedliche Wege. Vor einer Weile aber haben sie sich wieder zusammengefunden, um etliche Lebenserfahrungen reicher. Wie das Miteinander in einer Familie empfindet der 56-jährige Ozone die Arbeit mit den beiden Afroamerikanern. Man sei miteinander so vertraut, dass man schon im Vorhinein ahne, was die Mitspieler musikalisch ausdrücken wollten. Zugleich setzen Ozone, Genus und Penn nach wie vor alles daran, einander zu überraschen. Das taten sie auch bei ihrem Auftritt im Mai 2018 beim Jazzfest Bonn. In diesem Trio gebe es eine wunderbare Zusammenarbeit, erzählt Makoto Ozone. „Es macht mich glücklich, Zuhörer zu haben, die das wahrnehmen – und die es auch glücklich macht.“


Makoto Ozone Trio 

Makoto Ozone, Piano
James Genus, Kontrabass
Clarence Penn, Schlagzeug

© Deutschlandfunk, Jazz Live, 30.10.2018

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