Von 1939 bis zu seinem Tod vor fünfzig Jahren war er als Pianist, Komponist und Arrangeur aufs Engste mit der Big Band Ellingtons verbunden: Billy Strayhorn. WDR 3 Jazz & World erinnert an Dukes Alter Ego.

Mit Strayhorn stand zeitlebens im Schatten des großen Bandleaders. Doch sie ergänzten sich auf geradezu ideale Weise, beide verband eine enge persönliche Freundschaft und eine professionelle Beziehung, die Züge des Symbiotischen trug. Es gab Kompositionen, die deutlich die Handschrift Strayhorns trugen, es gab solche von ihm, die absolut nach Ellington klangen, und solche, die sie gemeinsam schrieben und bei denen der Anteil jedes Einzelnen nur schwer auszumachen ist. Den synchronen und komplementären Charakter dieses einzigartigen Gespanns brachte der Duke so auf den Punkt: Billy war mein rechter Arm, mein linker Arm, all meine Augen am Hinterkopf, meine Gedankenblitze in seinem Kopf und seine in meinem.“

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© WDR 3, Jazz & World, 31.5.2017

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