Der Trompeter Ambrose Akinmusire, der als neuer „Prince of Darkness“ gefeiert wird, zu Gast bei der hr-Bigband // Ambrose Akinmusire & hr-Bigband, cond. & arr. by Jim McNeely

 

Den ungewöhnlichen Nachnamen verdankt Ambrose Akinmusire seinen nigerianischen Eltern, die Förderung seines Ausnahmetalents der Tatsache, dass er in den USA aufgewachsen ist. Heute ist der Sohn afrikanischer Einwanderer einer der führenden Vertreter des zeitgenössischen Jazz.

Auszeichnungen wie etwa der Gewinn des Thelonious-Monk-Wettbewerbs (2007) oder der Downbeat-Kritikerumfrage (2012) bestätigen nur, was in der Musik von Ambrose Akinmusire ohnehin unüberhörbar ist: nämlich die virtuose Beherrschung von Instrument und Material, die sich nie in vordergründiger Effekthascherei verliert, sondern stattdessen eine künstlerische Vision von intellektueller Höhe und emotionaler Tiefe formuliert. Jim McNeely inszeniert Akinmusires Begegnung mit der hr-Bigband.

Teil 1:

Teil 2:

© HR 2, Live Jazz, 16.11.2017

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