Als im Jahr 1719 der Roman Robinson Crusoe auf den Markt kam, war er innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Das als Tatsachenbericht geschriebene Buch Defoes traf einen Nerv der Zeit. Das Motiv des einsam ausgesetzten Crusoe wurde unzählige Male kopiert – und begründete so eine Literaturgattung.

Von Christian Blees

300 Jahre nach der Erstveröffentlichung des Romans begibt sich die Lange Nacht auf Spurensuche: Wie viel Fiktion und wie viel Wahrheit stecken in Robinson Crusoe? War Daniel Defoe nicht nur ein ausgemachter Vielschreiber, sondern vielleicht auch ein Rassist? Und was hat es eigentlich mit jener Hauptinsel des Juan-Fernández-Archipels auf sich, die seit 1966 die offizielle Bezeichnung Robinson Crusoe Island trägt?…

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© Deutschlandfunk, 17.8.2019

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