Programmiersprachen sind jung, veralten aber rasch. Das Wissen über frühe Programmiersprachen stirbt aus, doch eigentlich braucht man dieses Wissen noch. Der Terminus „Sprache“ ist irreführend: Niemand kann sich in Programmiersprachen unterhalten!

Von Florian Felix Weyh

Computerprogramme transportieren Botschaften aus einer fremden Welt. Die meisten Menschen verstehen sie nicht, und die, die das tun, sind Spezialisten. Wir nennen sie ProgrammiererInnen, SoftwareentwicklerInnen, InformatikerInnen. Christoph Kappes ist Jurist, Gründer mehrerer IT-Firmen und Programmierer. Über seine Anfänge berichtet er: 

„Als Student habe ich bei der Volkshochschule PC-Kurse gegeben, wo ich dann in 52 Doppelstunden PC-Grund­schu­­lung mit den Leuten gemacht habe. Wir haben dann in der Gruppe Computer ge­spielt, acht Leute waren Speicher, einer war Prozessor, zwei Leute waren der Daten­bus. Also die waren gut beschäftigt, die Daten hin- und herzutragen! Eine Multiplikation dauerte fünf Minuten, das war sehr unterhaltsam! Und die Leute haben da tatsächlich dann auch begriffen, wie so ein Ding grundlegend funk­tioniert.“…

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© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 7.9.2019

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