Mit den Flamenco-Gitarristen ist es ja immer so eine Sache: die meisten beginnen ihre Laufbahn als Begleiter von Sängern oder Tänzern. Bis dann der eine oder andere sich entschließt, eine Solo-Karriere zu starten, um selber im Rampenlicht zu stehen. So ähnlich ging es auch dem 1972 in Granada geborenen Miguel-Angel Cortés.

Mit Cecilia Aguirre

Miguel-Angel Cortés wurde in eine Flamenco-Familie hineingeboren. Er begann schon mit 8 Jahren im legendären Sacromonte-Viertel in Granada aufzutreten. Mit 14 Jahren begleitete er bereits Tänzer wie Antonio Canales, Manolete oder Juan Andres Maya. Vier Jahre später wurde er gemeinsam mit seinem Bruder Paco Cortés der Begleitgitarrist der bekannten Sängerin Carmen Linares. Seither saß Miguel-Angel Cortés mit allen Flamenco-Größen auf der Bühne, ob mit Tanzstars wie Manolete und Javier Barón oder mit Sängerinnen wie Estrella Morente oder Esperanza Fernandez.
„Wir werden Dich küssen“, begeistert sich das Publikum angesichts von Cortés‘ hochvirtuosem Gitarrenspiel. Ob rhythmisch packende Granainas, Zambras oder Guajiras. Miguel Angel Cortés fasst seine Technik sehr gelassen zusammen: „Die Wahrheit der Kunst“, so sagt er lakonisch, „liegt wie im richtigem Leben in der Geburt und im Tod“.


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© WDR 3, Jazz & World, 4.7.2018

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