„Kosmostage“ Heute ab 20.00 Uhr mit dem Andromeda Mega Express Orchestra!

Bereit zum Schwärmen bei seinen Kosmostagen geht es dem gleichermaßen an Jazz wie neuer Musik interessierten Andromeda Mega Express Orchestra um die Schwarmästhetik. Von Thomas Mauch

Es geht ja letztlich immer darum, einen Weg zu finden. Man mag sich das mal im Kreise einer Pfadfindergruppe vorstellen: Um einen Weg zu finden, soll man da auf einen Anführer vertrauen, der das Ziel schon kennen wird? Oder soll die Gruppe einfach mal ausschwärmen? Und wem schließt man sich im Zweifelsfall an, um nicht ganz vom Weg abzukommen oder zurückgelassen zu werden, allein?

Das Andromeda Mega Express Orchestra aber nimmt sich schon mal die Freiheit heraus, gar nicht Jazz sein zu wollen. Also nicht nur Jazz. Das Berliner Ensemble will sich gar nicht entscheiden zwischen Jazz, Neuer Musik und einem Irgendwie-doch-auch-Pop, die unterschiedlichsten Musiken dürfen bei dem vom Komponisten Daniel Glatzel geleiteten Orchester mit ihren Fingern schnippen, und das Experiment der vierten Ausgabe der Kosmostage ist nun, dass Glatzel diesmal die Regie bei dem Festival abgegeben hat.

Die Kosmostage mit dem Andromeda Mega Express Orchestra finden vom 27. bis 29. April statt. Weitere Informationen zum Festival und Links auf www.andromedameo.com und www.radialsystem.de

© TAZ, Kultur, 26.4.2021

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