In der Bibliothek der ungeschriebenen Bücher liegen die Träume der Schreibenden im Rohzustand. Nie wieder ist ein Text so perfekt wie im Moment seines imaginierten Daseins. Aber was, wenn das Werk niemals geschrieben wird?

Von Christian Schärf

Nicht alles Unvollendete ist Zeichen schöpferischen Unglücks. Statt ein „Scheitern“ zu offenbaren, kann es auch ein Spiel mit dem Konzept sein, der Werkerwartung des Publikums und der Lust an verschleppten oder unterbrochenen Arbeitsprozessen. Von Franz Kafka und Samuel Beckett über Wolfgang Koeppen und Marcel Bénabou zu Thomas Bernhard und Fernando Pessoa durchstreift Christian Schärfs Essay die Felder zwischen dem Scheitern und dem Spiel mit den Erwartungen.

Manuskript PDF

© SWR 2, Essay, 16.101.2017

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