Klanglandschaft Kurdistan: Cemîl Qoçgirî & AVÎAN Quartet

Traditionen entdecken, Fremdheit erfahren, Horizonte erweitern – das ist das Motto der „Klanglandschaften“. Die Konzertreihe führt diesmal nach Kurdistan. Hier hat der Duisburger Cemîl Qoҫgirî seine familiären Wurzeln. Hier schöpft er musikalisch aus dem vollen Repertoire der Vorfahren.

Mit Babette Michel

Qoҫgirî spielt virtuos Tenbûr, die dreisaitige Langhalslaute, die prägend ist für die alevitische Musik. Allerdings verbindet er den Sound Mesopotamiens und Anatoliens mit europäischen Einflüssen. Wie passend, dass der Künstler zusammen mit dem AVÎAN Quartet auftritt. Dessen Name bedeutet auf Kurmancî, einer der ältesten kurdischen Sprachen, „Tautropfen“. Frisch und klar – so klingen die vier Musikerinnen an ihren Streichinstrumenten auch. Sie fusionieren orientalische Elemente mit Klassik und jazzigen Improvisationen – immer auf der Suche nach neuen Klangwelten.

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© WDR 3, Jazz & World, 6.3.2019

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