972 Breakdowns, 43 000 Kilometer in 2,5 Jahren. Das sind Zahlen, die einem die Dimensionen eines solchen Unternehmens vielleicht ahnen lassen.

Und mit weiteren Zahlen zu verbrauchten Materialien und Ersatzteilen beginnt auch dieser Film. Damit wird gleich zu Beginn deutlich, wie kühn diese Reisenden in ihrem Entschluss waren mit Motorrädern die Strecke von Halle bis New York zu fahren. Und auch wie sehr sie selbst bei aller Vorbereitung das Vorhaben unterschätzt hatten.

Das Anschauen dieses Roadmovies ist fast eine physische Erfahrung.

Man leidet und freut sich mit, wenn es trotz widriger Umstände weiter geht. Es gibt aber auch Momente wo man sich an den Kopf fasst und spontan die Hände ausstreckt um zu helfen, so wie viele Menschen, denen die Gruppe begegnet. Sie sind sich bewusst auf Hilfe angewiesen zu sein und ebenso bewusst, dass ihre Hilfsbedürftigkeit gleichzeitig ein Türöffner sein kann. Die Begegnungen mit den Menschen und die Bewältigung schier unlösbar wirkender Hemmnisse machen diesen Film aus.

© Leaving-home

Leaving-home-funktion ist ein Feature aus der Autoindustrie und gewährleistet den sicheren Weg von der Haustüre bis zu deinem Auto. Oder das sind wir: 5 Künstler – 4 rostige Motorräder – bereit um endlich loszufahren! Was passiert, wenn man das “sichere Umfeld” verlässt, das Atelier auf die Straße verlegt und sich mit der Ungewissheit anfreundet? Auf dem Landweg nach New York ist nur eins sicher – die nächste Panne wird kommen. © Leaving-home

Eine lohnender Film über Menschen die über sich hinauswachsen und denen immer wieder Hilfe zuteil wird.

Ein kühnes Unterfangen, das Zuschauer jeden Alters mitfiebern lässt. An den Erfahrungen der Gruppe teilnehmen zu dürfen lässt staunen und macht dankbar. „Das sollte in jeder 10ten Klasse ein Pflichtfilm sein.“ sagte eine Mutter nach unserer kleinen privaten Filmshow. „Vielen Dank, dass wir diesen Film mit anschauen durften.“ sagte ein befreundetes Renter-Ehepaar. Und ein Abiturient sagte einfach nur: „Krass!“
Definitiv eine Empfehlung und ganz besonders eine Empfehlung mit Familie und/oder Freunden den Film anzuschauen, denn was man dort miterleben darf, kann man nicht erzählen.

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