„Ken Thomson“ American New Music Meets Jazz

Eines der interessantesten Jazzalben 2018, „Sextet“ von Ken Thomson, zitiert Thelonious Monk – aber nur das Cover von „Monk’s Music“ (1957). Musikalisch hat Thomson mit Monk nichts zu tun, er mischt Strukturen der amerikanischen Neuen Musik mit den Rhythmen des Jazz.

Mit Michael Rüsenberg

Ken Thomson42, ist in beiden Welten zu Hause. Einerseits spielt er Bassklarinette bei den „Rock ’n’ Rollern“ der Neuen Musik, bei Bang On A Can, und komponiert Kammermusik, andererseits ist er als Altsaxophonist mit der schrägen Funk-Truppe Gutbucket unterwegs. Für diese Art Crossover, für diese Mischung aus „Klassik“ und „Jazz“, hat Gunther Schuller (19252015) in den 50erJahren den Begriff „Thirdsteam“ geprägt. Eine der zahlreichen Kompositionen von Gunther Schuller für den WDR leitet Michael Rüsenbergs Thomson-Porträt auf WDR 3 Jazz & World ein.

Variationen für Jazzsolisten und Orchester
WDR Funkhausorchester
Gunther Schuller – Leitung

Aufnahme vom 27.04.2002 aus dem WDR Funkhaus, Köln

Playlist PDF

© WDR 3, Jazz & World, 28.2.2019

 

 

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