Coriky, das derzeitige Bandprojekt des ehemaligen Fugazi-Gitarristen und Eigners des Dischord-Labels, Ian MacKaye, nimmt viele Anleihen beim Post-Hardcore der achtziger Jahre aus Washington, D.C., entwickelt ihn aber auch weiter.

Von Jens Uthoff

Erst erklingen leicht verzerrte Gitarrenakkorde, dann schiebt sich ein grooviger, hüpfender Basslauf in den Vordergrund. Es folgen ein betonter Schlag auf die Snare – und ein Break. Der Staccato-Bass, die Pause als Stilmittel, all das kommt einem bekannt vor. Noch ehe Ian MacKaye und Amy Farina im Zwiegesang die ersten Verse singen (»Beautiful is dirtier / beautiful is blurrier«), sind die ­Assoziationen da: So klingt nur D.C.-Post-­Hard­core, so klingt nur jener Musikstil, der sich im Umfeld des ­Labels Dischord in Washington, D.C. seit den frühen achtziger Jahren entwickelt hat…

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© JungleWorld, Dschungel,20.5.2020

 

 

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