Juana Molina „Halo“ Im SPEX Review Von Detlef Diederichsen

Man kann auf Halo kaum noch von einem einheitlichen Sound sprechen: Verbindendes Element ist höchstens Molinas Vorliebe für dissonante Obertöne.

Kaum Überraschungen auf dem siebten Album der Sängerin und Gitarristin aus Buenos Aires. Stoisch geht Juana Molina ihren Weg weiter, der sie seit der Veröffentlichung ihres ersten Soloalbums Rara 1996 stetig wegführt von der Rolle der klassischen Singer-Songwriterin. Und hin zu der selbstdefinierten einer Sängerin mit elektronisch generiertem Backing. Dabei werden ihre Alben immer interessanter, auf jeden Fall vielseitiger. Denn Singen und Songschreiben sind die beiden Künste, in denen ihre Leistungen am bescheidensten sind.

Molinas Stimme ist limitiert und sie bemüht sich auch gar nicht um ein großes Repertoire an Ausdrucksformen.

Juana Molina „Halo“ / Review

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