Nach Philip Glass und Steve Reich, die zehn Jahre älter sind, wurde John Adams als der dritte Große der Minimal Music bekannt.

Von Bernd Feuchtner

Bei den Berliner Philharmonikern ist John Adams in dieser Saison Composer in residence, doch keines der drei Berliner Opernhäuser hat bisher eines der Bühnenwerke des amerikanischen Komponisten aufgeführt. Wegen ihrer rhythmischen Energie und weil sie nicht geschwätzig ist, wird Musik von Adams allerdings gerne als Grundlage für Tanz und Ballett eingesetzt.

Nach Philip Glass und Steve Reich, die zehn Jahre älter sind, wurde John Adams als der dritte Große der Minimal Music bekannt. Seitdem hat der Komponist sich enorm weiterentwickelt – heute kann man ihn nicht mehr als einen Minimalisten bezeichnen, weil er die musikalischen Errungenschaften des 19. und 20. Jahrhunderts wie selbstverständlich verwendet und damit einen unverwechselbaren amerikanischen Weg eingeschlagen hat.

Manuskript

Playlist

© SWR 2, JetztMusik, 6.1.2017

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