Als erste Komponistin gewann Lili Boulanger den „Prix de Rome“. Als knapp Dreijährige las sie bereits Noten und mit neun Jahren komponierte sie.

Von Bettina Brand

Als die französische Komponistin Lili Boulanger im März 1918 im Alter von 24 Jahren starb, hinterließ sie Kammermusik und Orchesterwerke, doch ihre große Liebe galt der Vokalmusik. Ihre Schwester Nadia ist weltweit als Komponistin und Pianistin bekannter, doch Lili Boulanger war die begabtere. Igor Markévitch nannte sie „die größte Komponistin der Musikgeschichte“.


© Deutschlandfunk Kultur, Musikfeuilleton, 11.3.2018

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