Zur klassischen Radiokultur Deutschlands gehören leuchtende hauseigene Orchester und Big Bands. Sie haben wie die WDR Big Band auf ihrem Weg Marken gesetzt und die Klangfarben unterschiedlichster Gastmusiker*innen vergrößert, verfeinert und farbenreich in die Welt getragen.

Was könnte schöner sein als eine junge, tief in der afroamerikanischen Tradition wurzelnde Stimme wie die Jazzmeia Horns (*1992), die Klassiker aus Jazz und Soul mit Leben füllt, getragen von einem profunden, schwelgenden Klangkörper wie dem der WDR Big Band.Wie sie auf ihrem letztjährigen Debütalbum „A Social Call“ spirituell und mit Dringlichkeit zwei Pfeiler afroamerikanischer Musik, „Afro Blue“ und „Wade In the Water“, aufbricht und in afrofuturistischem Sinne miteinander verbindet, setzt wirkungsmächtig Maßstäbe. Jazzmeia Horn ist eine neue, hochdynamische und virtuose Stimme aus Dallas/Texas, die sich kreativ aller bekannter Stilmittel – einschließlich griffiger Scats – bedient und mit frischer Direktheit aufbricht. Und wichtige Preise, u. a. aus dem Wettbewerb des Thelonious Monk Institute of Jazz, hat sie auch in der Tasche. Ready for Berlin. © Jazzfest Berlin 2018

WDR Big Band feat. Jazzmeia Horn (USA/Deutschland) „A Social Call“
Deutschlandpremiere

Bob Mintzer: Leitung, Arrangements
Jazzmeia Horn: vocals
Johan Hörlen: alto saxophone
Karolina Strassmayer: alto saxophone
Olivier Peters: tenor saxophone
Paul Heller: tenor saxophone
Jens Neufang: bass saxophone
Ludwig Nuss: trombone
Alistair Duncan: trombone
Mattis Cederberg: bass trombone
Andy Hunter: trombone
Wim Both: trumpet
Ruud Breuls: trumpet
Rob Bruynen: trumpet
Andy Haderer: trumpet
Jaspar Soffers: piano
John Goldsby: bass
Paul Shigihara: guitar
Hans Dekker: drums

Jazzfest Berlin 2018, Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne, November 2018

© HR 2, Live Jazz, 29.6.2019

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