Wie entkommt man der Nostalgie, wenn man die Tradition doch schätzt? Dieser Frage stellte sich das Jazzfest Berlin im vergangenen Herbst bei seiner 56. Ausgabe – zum zweiten Mal unter der künstlerischen Leitung von Nadin Deventer. Und sie hatte Musiker*innen eingeladen, die sehr verschiedene Antworten darauf gaben.

So übersetzte Miles Okazaki die Musik des Pianisten Thelonious Monk für Gitarre, spielte Eve Risser das Honky Tonk Piano ins 21. Jahrhundert und liierte der Trompeter Ambrose Akinmusire Jazz mit Hip-Hop und spätromantischen Streicherklängen.

 In Flac:

© SWR 2, NOWJazz, 17.3.2020

Playlist:

Ambrose Akinmusire:
A blooming bloodfruit in a hoodie
Ambrose Akinmusire

Ambrose Akinmusire:
A miracle / Street fight
Ambrose Akinmusire

Ambrose Akinmusire:
Americana / The garden waits for you to match her wilderness
Ambrose Akinmusire

Ambrose Akinmusire:
The lingering velocity of the dead’s ambitions
Ambrose Akinmusire

Eve Risser:
Après un rêve
Eve Risser

Thelonious Monk:
Locomotive
Miles Okazaki

Thelonious Monk:
Misterioso
Miles Okazaki

Thelonious Monk:
Round midnight
Miles Okazaki

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