Jazzfest Berlin 2018: „WorldService Project“ Komplettes Konzert und lohnt sich sehr !!!

Das britische WorldService Project zieht ein in den Clubableger des Jazzfestes: laut-lärmend, pogo-sprunghaft, punkig-schillernd, hochschraubend und zum Sturzflug ansetzend. Dazu humorvoll-spaßbetont, groß im Querkreuz-Drüberdrunter-Manövrieren und dann durch unerwartete Mitten entwischend.

Also keine Laubsägearbeit oder Novemberlicht-Besinnliches. Auch waschechter Zirkus mit Clown Mr. Giggles und scheppernder Tschingerassa-Zirkusmusik ist eingeflochten. Mike Patton lässt grüßen, wenn sich die WSP-Crew auf EnglischFranzösischItalienischDeutsch durchs Europa-Jetzt pflügt und schreit. Alles kommt immer anders, der Einfallsreichtum scheint auch nach einem Jahrzehnt erfolgreicher Bandgeschichte und einem Roadtrip mit über 40 Konzerten in den USA noch immer unerschöpflich. Je nach eigener Hörgeschichte widerhallt so manches: Frank Zappa, ja, Ian Dury, klar, The Small Faces, The Ex usw. WSP ist keins davon und auch nicht alles zusammen, sondern eher die nicht eingeholte Zeit.© Text: Jazzfest Berlin 2018

WorldService Project:

Dave Morecroft keyboard, vocals
Ben Powling saxophone
Owen Dawson trombone
Arthur O’Hara bass
Luke Reddin-Williams drums

© SR 2 Kultur, JazzNOW

4 Replies to “Jazzfest Berlin 2018: „WorldService Project“ Komplettes Konzert und lohnt sich sehr !!!

  1. Hi. Das hier ist ein Mitschnitt von SR 2 Kultur. Bremen 2 kürzt öfters die Konzerte. Leider, aber das ist ja mittlerweile normal.

    1. ist zwar mein ursprünglicher heimatsender, der SR, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich den nie so recht auf dem schirm. und ja, das kürzen ist wohl oft ein kompromiss. die sendung auf bremen 2 hat ja eigentlich 2 stunden.

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.