„Jazzfest Berlin 2017 (I)“ Konzertmitschnitt vom 3. und 5. November 2017, Haus der Berliner Festspiele

Richard Williams, der künstlerische Leiter des Jazzfestes Berlin, verabschiedete sich mit einem großartigen Finale, in dem die Musik von Thelonious Monk im Mittelpunkt stand. Mit Mitschnitten von John Beasley und seinen Musikern sowie von dem Angelica Niescier Trio.

Musik von Thelonious Monk

Drei Jahre lang war Richard Williams der künstlerische Leiter des Jazzfest Berlin. Der gestandene Journalist aus London bescherte dem Festival auch in seinem letzten Amtsjahr ein Programm, das aufregende Aktualität vor dem Hintergrund einer großen Tradition präsentierte. Im Aufgebot gab es erneut viel zu entdecken.

Die Auftakt-Abende fanden im Kreuzberger Lido statt – ein bewußter Schritt mitten hinein in eine andere Szene. Hauptspielort blieb allerdings das Haus der Berliner Festspiele im alten Westen der Metropole. Spezielle Club-Abende setzte Williams im A-Trane in Charlottenburg an. Das gefeierte Finale des Jazzfestes war der Musik eines Mannes gewidmet, der allgegenwärtig ist in der Geschichte und im Hier und Jetzt des Jazz: Komponist Thelonious Monk.

Artist in Residence

Pianist und Arrangeur John Beasley hat Klassiker aus dessen Werk auf bis dato ungehörte Weise aufgebürstet und aktualisiert. In seiner deutsch-amerikanischen Monk’estra-Ausgabe im Trompeten-Satz: Till Brönner. Saxophonistin Angelika Niescier hatte zwei Tage zuvor an selber Stelle den Deutschen Jazzpreis entgegen nehmen dürfen. Das feierte sie mit einem Auftritt ihres furiosen Trios samt Drummer Tyshawn Sorey, „artist in residence“ des Jazzfestes.

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© Bremen 2, Sounds in Concert, 20.1.2018

 

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