Ein Wiedersehen mit zwei alten Bekannten, die dem Jazzfest, allein von den Namen her, den nötigen Glanz verleihen: Joshua Redman und Brad Mehldau.

Der Saxofonist Joshua Redman (* 1969) und der Pianist Brad Mehldau (*1970) gehören zu den wichtigsten und einflussreichsten Musikern ihrer Generation. Als der amerikanische Jazz in den frühen 90er Jahren vor allem von den sogenannten „Young Lions“ um Wynton Marsalis geprägt war, trugen auch Joshau Redman und Brad Mehldau ihren Teil dazu bei, dass der Jazz wieder zu neuen Ufern aufbrach und den überaus wichtigen Generationenwechsel einleitete. Gerade diese beiden Musiker beeindruckten von Anfang an nicht nur durch ihre hervorragende Technik. Bei allem Traditionsbewusstsein fanden sie auch schnell eine persönliche Sprache auf ihren Instrumenten und eine eigene Klang-Ästhetik in ihrer Band.
Das gemeinsame Quartett war stilbildend, doch schon bald konzentrierten sich die beiden mit großer Leidenschaft und mit großem Erfolg auf ihre jeweiligen Solo-Karrieren. Immer wieder gab es in den letzten knapp 20 Jahren musikalische Berührungspunkte, aber erst seit kurzem arbeiten die beiden wieder eng zusammen. Ihr gemeinsamer Duo-Auftritt wird mit Sicherheit zu den Höhepunkten beim diesjährigen Jazzfest in Berlin gehören. Freuen wir uns auf einen intensiven und sehr lyrischen Dialog zweier Seelenverwandter.

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