Die im schweizerischen Schaffhausen geborene Pianistin Irene Schweizer war bei ihrem 1981er Berlin-Gastspiel 40 Jahre alt und schon seit zwei Jahrzehnten eine der herausragenden europäischen Free Jazz-Musikerinnen.

Bis heute steht die freie Improvisation im Fokus ihres künstlerischen Schaffens. Zum JazzFest Berlin kam sie 1981 im europäisch-afrikanischen Quartett mit Rüdiger Carl (cl, sax, harm), Johnny Dyani (b) und Han Bennink (dr).

Ganz fest auf dem Boden der Bebop-Tradition stand hingegen das Red Rodney/Ira Sullivan Quintet. Allerdings ging es Rodney (tp, flh) und Sullivan (sax, fl, tp, flh) in ihrer – wie sie selbst sagten – „Red/Sullivan Show“ nie um die museale Konservierung der Jazztradition, sondern viel mehr um die Reflexion der Tradition aus gegenwärtiger Perspektive. An ihrer Seite: Gary Dial (p); Jay Anderson (b) und Jeff Hirshfeld (dr).

Konzertmitschnitte vom 8. November 1981, Philharmonie

© RBB kulturradio, Jazz Berlin, 15.1.2017

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