„Jazz als visuelle Sprache“ Feature von Michael Rüsenberg

Trotz der in frühen Jahren (ca. 1920 bis 1940) engen Beziehung zwischen Jazz und Film orientiert sich die Geschichtsschreibung des Jazz an Audiodokumenten. Musiker und Forscher haben das beklagt, jetzt dreht sich der Trend.

Mit Michael Rüsenberg

Vor allem in Deutschland und England durchleuchten Forscher den lange vernachlässigten visuellen Aspekt des Jazz. Der in Glasgow lehrende Musikwissenschaftler Björn Heile hat z.B. an Hand von audio-visuellen Aufzeichnungen von Duke Ellington-Tourneen beobachtet, wie sehr diese von Routine geprägt sind, was dem Jazz-Mythos von jederzeit spontan agierenden Musiker-Individuen massiv zu widersprechen scheint.
Gesprächspartner in der Sendung ist der Filmwissenschaftler Dr. Willem Strank.

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© WDR 3, Jazz & World, 26.5.2017

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