Im Jahr 1963 machte er sein Debütalbum für Blue Note. Schon da verblüffte der Saxofonist Joe Henderson (1937 – 2001) die Fachwelt mit seiner persönlichen Art, ein Solo aufzubauen, seiner „ganz anderen Herangehensweise“ (so der Trompeter Lee Morgan).

Von Hans-Jürgen Schaal

Wenn Joe Henderson improvisierte, schien er seine Motive in mehrere musikalische Dimensionen gleichzeitig fortzuentwickeln – die Harmonik, den Rhythmus, die Klangfarbe, den Ausdruck. Die Kollegen sprachen von Joe Hendersons ganz eigener Strategie – sie nannten den Saxofonisten „die Essenz des Jazz“.

© SWR 2, Jazztime, 9.2.2019

Playlist:

Joe Henderson:
Inner Urge/CD: Inner Urge
Joe Henderson

Joe Henderson:
Recorda Me/CD: Page One
Joe Henderson

Joe Henderson:
Serenity/CD: In ‚N Out
Joe Henderson

Horace Silver:
Song For My Father/CD: Song For My Father
Horace Silver

Ron Carter:
Opus One-Point-Five/CD: The Milestone Years
Joe Henderson

Thelonious Monk:
Boo Boo’s Birthday/CD: The State Of The Tenor
Joe Henderson

George Gershwin/Ira Gershwin:
Bess, You Is My Woman/CD: Porgy And Bess
Joe Henderson

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