Im Konzert: Xabier Díaz & die Alvarez Brothers

Er ist Galiziens bekanntester Tamburinspieler und ein Meister des galizischen Folks Xabier Díaz. Seine originellen Interpretationen der raditionellen Muiñeiras oder Xotas reißen nicht nur die Menschen am nordwestlichen Zipfel Europas mit.

Mit Cecilia Aguirre

Die Ströme der Wallfahrer auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela nehmen ständig zu. Auf dieser Route quer durch den spanischen Norden kann auch die galizische Volksmusik erkundet werden, wie sie auf den vielen Volksfesten rund ums Jahr zelebriert wird. Xabier Díaz aus La Coruña ist ein Musikethnologe, Komponist und Multiinstrumentalist, der große Fertigkeiten auf einem der typischen regionalen Perkussionsinstrumente erworben hat, dem Pandeiro – dem Tamburin. Außerdem gehört er zur hochaktiven jungen nordspanischen Musikszene und war Mitglied bei Bands wie Rumbadeira, Nova Galega oder Berrogüetto.

Wie die regionale Volksmusik ansprechend für die Jetztzeit aufbereitet werden kann, zeigte Xabier Díaz 2015 mit dem 15-köpfigen Vokal- und Perkussionsensemble Adufeiras de Salitre. Im vergangenen März kam der Trommler, der auch den galizischen Dudelsack, die Gaita, spielt und singt, mit den Brüdern Gutier Álvarez, Drehleier und Geige, und Javier Álvarez, Knopfakkordeon, auf Klangkosmos-Tour nach Nordrhein-Westfalen. Das Trio interpretierte das Repertoire ihres jüngst erschienenen Albums „Noró“ – „Der Norden“ – voller anmutiger alter und tanzbarer Melodien.


Playlist

© WDR 3, Jazz & World, 12.9.2018

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