Am 26. September 1945, und damit vor 75 Jahren, starb Béla Bartók im New Yorker Exil. Der gebürtige Ungar war eine der universellsten Musikerpersönlichkeiten der klassischen Moderne, ein Mann mit vielen Fähigkeiten und Interessen. Von Markus Vanhoefer

Da gab es Béla Bartók, den neugierigen Musik-Ethnologen, der mit dem Phonographen durch Südosteuropa, aber auch Nordafrika reiste, um dort Volksmusiken aufzuzeichnen und zu analysieren. Da gab es Bartók, den versierten Pianisten, oder Bartók, den Musikerzieher der didaktischen Klaviersammlung „Mikrokosmos“. Und natürlich den Komponisten Bartók, dessen Werk aus unseren Konzertsälen nicht wegzudenken ist. Die Sendung setzt Schlaglichter auf ein bewegtes Musikerleben, das von den großen politischen Umbrüchen und Konflikten der Zeit geprägt war. Es geht um Heimat und Entwurzelung, um Innovation und künstlerische Identität – und um die Frage, warum ein Komponist, der sich von „lokaler“ Volksmusik inspirieren ließ, zu einer „globalen“ Vaterfigur nachfolgender Musikergenerationen wurde.

http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/Bela-Bartok.mp3
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© BR Klassik, Das Musik-Feature, 25.9.2020

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