Nach lesen …
Krzysztof Komeda brachte die Filme von Andrzej Wajda und Roman Polanski zum Tanzen. Nun widmet das Berliner Arsenal dem polnischen Filmkomponisten eine Hommage.
VON
 
Die masurischen Seen, das stille Spiel des Lichts auf dem Wasser, dazu das Rauschen der Wellen, knackendes Holz, flatternde Segel. Roman Polanskis erster abendfüllender Spielfilm „Das Messer im Wasser“ weist den Geräuschen eine tragende Rolle zu. Eine aus dem Nichts entstehende Dreieckssituation lässt den geplanten Segeltörn zu einem Psychodrama werden. Der junge Anhalter, der immer wieder sein Messer im Sonnenlicht funkeln lässt, dringt ein in ein wohlsituiertes Paardasein. Und er bringt Musik mit, Musik, die aufwühlend ist und sinnlich fordernd. Stille, Naturlaute und der Jazz von Krzysztof Komeda verbinden sich mit den Bildern zu einer hypnotischen Einheit. Polanski brachte sie den Kritikerpreis von Venedig ein, dazu die Oscar-Nominierung für den besten ausländischen Film. Und das lange erhoffte Sprungbrett ins Ausland….
Weiter lesen … !
© Der Tagesspiegel, 8.9.2016, Ulrich Amling
 
 
Der polnische Jazz-Musiker und Komponist Krzysztof Komeda (1931–1969) zählt zu den herausragenden europäischen Filmkomponisten der 60er Jahre. Zwischen 1957 und 1968 komponierte er die Musik zu mehr als 60 kurzen und abendfüllenden Filmen, Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Fernsehfilmen. Wir zeigen als Hommage 14 seiner Arbeiten, darunter Werke von Roman Polanski, Jerzy Skolimowski, Jerzy Stefan Stawiński, Andrzej Wajda und Henning Carlsen.
 © Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.
Link zur Filmreihe im Arsenal

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.