Jahrzehnte nach dem Vietnamkrieg versuchte Tim O’Brien, das Erlebte zu verarbeiten. In seinen Erzählungen geht es nicht mehr „nur“ um Vietnam – sondern um die universale Zumutung des Krieges.

Sie waren jung und es war Krieg in Vietnam. Sie hatten die Pflicht zum „rechtmäßigen Töten“ und sollten zugleich hohe ethische Werte verteidigen. Sie trugen Dinge bei sich, die für sie mehr Gewicht hatten als ihr Kampfgepäck: einen zärtlichen Brief, eine Bibel, einen Damenstrumpf. Wer zurückkehrte, wurde oft von Traumata bedrängt. Mittendrin in diesem Chaos: Tim O’Brien, der versucht das Erlebte zu verarbeiten. In seinen Erzählungen geht es nicht mehr „nur“ um Vietnam – sondern um die universale Zumutung des Krieges.

Was sie trugen / The Things They Carried

Von Tim O‘Brien
Übersetzung: Regina Rawlinson
Bearbeitung: Marion Czogalla, Gaby Hartel
Regie: Harald Krewer
Mit: Christian Redl, Tino Mewes, Nicolai Despot, Trystan Pütter, Janusz Kocjai, Florian Anderer, Moritz Vierboom, Sebastian Becker, David Reibel, Janus Torp, Lisa Hrdina, Uwe Müller, Thomas Schumacher, Ole Lagerpusch, Sebastian Becker, Hanno Koffler, Alexander Radzun, Florian Anderer, Gabriele Blum, Ulrich Lipka
Komposition: Alexander Hoetzinger
Solisten: Greg Dinunzi, Carsten Schmelzer, Alexander Hoetzinger
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014 Länge: 70’01

Tim O’Brien, geboren 1946 in Austin, Minnesota, Schriftsteller, schreibt vor allem über seine Erlebnisse im Vietnamkrieg. Lehrt „Kreatives Schreiben“ an der Texas-State-University. Bücher: „IF I Die in a Combat Zone, Box Me Up and Ship Me Home“ (1973), „The Nuclear Age“ (1985), „In the Lake of Woods“ (1994, deutsch 1995: „Geheimnisse und Lügen“), „July, July“ (2002).

© Deutschlandfunk Kultur, Hörspiel, 18.3.2018

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