Die Schneiderei von Monsieur Albert im jüdischen Viertel von Paris, kurz nach dem Krieg. Da ist Maurice, genannt „Abramauschwitz“. Oder Charles, dessen Frau und Töchter von den Nazis ermordet wurden.

Oder „Bonjour-Bonjour“, eine jiddische Heiratsvermittlerin, deren Französischkenntnisse sich in diesem Gruß erschöpfen. Das Leben geht weiter. Aber wie? Und noch immer gibt es Faschisten auf den Straßen, die „Tod den Juden“ rufen.

Was gibt’s Neues vom Krieg
Von Robert Bober
Übersetzung aus dem Französischen: Tobias Scheffel
Bearbeitung: Anette Kührmeyer
Regie: Christiane Ohaus
Komposition: Christoph Grund
Mit: Konstantin Graudus, Felix von Manteuffel, Brigitte Karner, Sven Lehmann, Hans Diehl, Chris Pichler, Matthias Matschke, Imogen Kogge, Gerry Wolff, Moishe Waks
Ton: Werner Klein, Annette Matheis
Produktion: SR/RB/Deutschlandradio Berlin 1998

© Deutschlandfunk Kultur, 9.9.2018

Robert Bober, geboren 1931 in Berlin als Sohn polnischer Juden. 1933 Emigration nach Frankreich, dort überlebt er unter falscher Identität. Nach dem Krieg arbeitet er als Schneider, Erzieher, Töpfer, später als Assistent von François Truffaut; ab 1967 dreht er eigene Filme. 1991 erhält er von der Société civile des auteurs multimedia den Grand Prix für sein Lebenswerk. „Was gibt’s Neues vom Krieg“ (1993) ist sein erster, mehrfach ausgezeichneter Roman. Weiterhin ins Deutsche übersetzt: „Berg und Beck“ (2000) und „Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen“ (2011). Bober lebt in Paris.

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