Lutz Volke reflektiert seine über Jahrzehnte währende Annäherung an den Lyriker und Radiodichter Günter Eich: Dargestellt werden Lebens- und Schaffensstationen des Schriftstellers, der als Lyriker die deutsche Nachkriegsliteratur ebenso mitbestimmte wie als exzellenter Hörspielautor diesem Genre zu Sternstunden in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts verhalf, kontrastiert durch das Nachdenken des Autors über den eigenen Lebensweg im geteilten Deutschland.

„Vielleicht hätte sich Trapezunt gelohnt… Günter Eich“ Von Lutz Volke
Regie: Peter Groeger
Komponist: Gerd Domhardt
Produktion: Funkhaus Berlin 1991
Sprecher: Lutz Volke, Jörg Gudzuhn, Klaus Piontek, Christian Schellenberger
Solisten: Dirk Beisse – Violoncello, Fred Günther – Viola

Lutz Volke (* 1940 in Magdeburg) studierte Germanistik und Nordistik an der Universität Greifswald. 1972 wurde er Hörspieldramaturg beim Rundfunk der DDR, wo er für die Abteilung Internationale Funkdramatik und als stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Funkdramatik tätig war. 1983 promovierte er mit einer Arbeit über Wirklichkeitsbeziehungen im Hörspiel der Bundesrepublik (1950-1980). Nach dem Fall der Mauer wechselte Lutz Volke zum SFB, später: RBB, wo er Leiter der Abteilung Hörspiel war. Als Autor ist er auch für seine Nachdichtungen und Übersetzungen aus nordischen Sprachen und literaturwissenschaftlichem Arbeiten bekannt.

© MDR Kultur, Hörspiel, 10.2.2020

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