Hörspiel: „Mütter und Söhne“ Von Javier Tomeo

Juan bewirbt sich bei einer Bank als Nachtwächter. Weil er mit sechs statt fünf Fingern geboren wurde, findet er nicht so leicht eine Stelle.

 

Das Bewerbungsgespräch mit dem Personaldirektor entwickelt sich zum Verhör, das sich immer mehr um das Thema der Mutterliebe dreht. Und schließlich beginnt der Verhörende selbst zu berichten, von seiner eigenen Mutter und der eigenen Schuld.

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„Mütter und Söhne“ Von Javier Tomeo
Übersetzung: Elke Wehr
Bearbeitung: Jürgen Schröder
Regie: Jörg Jannings
Mit: Fritz Schedewy, Ulrich Wildgruber, Gustl Halenke
Ton: Günter Beckmann, Elke Kellermann
Produktion: NDR 1989

Anschließend:
„Die Literatur ist meine Geliebte.“ Ein Besuch bei Javier Tomeo in Barcelona 2011
Von Barbara Liebster

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In Erinnerung an Ulrich Wildgruber (1937- 1999).

Javier Tomeo wurde 1932 in Quicena/Spanien geboren. 1967 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Der Jäger“ und gehörte seither zu den meistgelesenen europäischen Autoren der Gegenwart. Er schrieb Theaterstücke und Prosa, u.a. „Der Marquis schreibt einen unerhörten Brief“ (1979), „Der Löwenjäger“ (1989) und zuletzt „Die Silikonliebhaber“ (2010). Viele Texte von ihm wurden als Hörspiel produziert, u.a. „Dialog in D-Dur“ (SDR 1994), „Der Löwenjäger“ (HR 1994), „Die Flugmaschine“ (SDR/NDR 1997) oder „Ein rätselhaftes Opernhaus“ (SWR 1999). Tomeo starb 2013 in seinem Wohnort Barcelona.

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