Das changierende Sprech- und Sprachprotokoll eines Ichs, dessen Suche nach stimmenden Sätzen und die Suche nach einem Ort zwischen Badewanne, Mole und schwarzem Weltraum.

Es geht um die dünne Wand zwischen Traum und Trauma, um dünne Haut, um eine Gans aus Pappmaché und den Bären, den sich eine aufbindet am Rücken, um sich gegen den Wind zu schützen, bevor der Bär auf dem Rücken eines Lamms mit dem Lamm zusammen in den Weidegründen verloren geht. Um Verlieren und Verletzen geht es. Es geht um einen Krieg, der vielleicht nie stattgefunden hat und trotzdem in allen Poren präsent ist.

„Luna Luna“ Von Maren Kames

Mit: Marina Frenk, Jens Harzer, Eva Brunner u. a.
Musik: Bo Wiget
Funkeinrichtung und Regie: Leopold von Verschuer
Produktion: Dlf Kultur 2019

© SWR 2, Hörspiel, 19.1.2020

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