Mit Hörspielmusik von Bernd Alois Zimmermann. Die Geschichte des Dulders Hiob gehört zu den großen Kulturgeschichten der Menschheit. Dabei ist das Hiob-Buch der Bibel keine einheitliche literarische Größe, es wurde von mehreren Autoren unterschiedlicher Generationen geschrieben.

Alles dreht sich um die Frage, wie unverschuldetes Leiden mit der Gerechtigkeit Gottes vereinbar ist. Dieser Gott bekennt sich zur Menschenbezogenheit und stellt sich den beiden anderen Hauptpersonen der Handlung, dem Satan und dem Dulder Hiob. Lebt dieser nur so lange fromm, wie er auch in guten Verhältnissen lebt? Oder bleibt er trotz Schicksalsschlägen seiner Hingabe an Gott treu?

Die Hiob-Dichtung in ihren hebräischen Versen stellt eine der größten Kostbarkeiten des Alten Testaments und der antiken Literatur dar. Die älteste vorliegende Fassung stammt aus dem 6. Jahrhundert v.Chr. und ist eine Prosa-Erzählung vom Dulder Hiob. Erst später kommt die Vers-Dichtung in Dialogform dazu.

„Hiob – der Glaubende und die Schriftgelehrten“

Von Werner Lieven
Komposition: Bernd Alois Zimmermann
Regie: Ludwig Cremer
Redaktion: Isabel Platthaus
Produktion: 
NWDR 1954/30′

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