Der Mann, der eines Tages nahezu erschüttert entdeckt, dass er durch die Wand gehen kann, ist ein braver Finanzbeamter. Zunächst sucht er Heilung beim Arzt, doch bald schon reizt es ihn, Grenzen zu überschreiten.

Ganz Paris wird von seinen Taten als Gentleman-Einbrecher belustigt oder erschreckt. Doch als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere von einem Besuch bei seiner Freundin zurückkehren will, bleibt Garou-Garou in der Hausmauer stecken. Das Liebesglück hat ihm seine Fähigkeit genommen. Als Vorlage zum Hörspiel diente Marcel Aymés Novelle „Le passe muraille“ aus dem Jahr 1943, die auch mehrfach verfilmt wurde: 1959 hatte die Filmkomödie „Ein Mann geht durch die Wand“ mit Heinz Rühmann in der Rolle des Wände durchschreitenden Herrn Buchsbaum Premiere.



Garou-Garou
Von Marcel Aymé
Mit Peter Lühr, Erich Ponto, Ernst Schlott, Hans Herrmann-Schaufuß, Paul Hoffmann, Bruno Hübner, Siegfried Lowitz, Fred Kallmann und anderen
Bearbeitung: Hellmut von Cube
Komposition: Mark Lothar
Regie: Walter Ohm
BR 1954

Marcel Aymé (1921-1967), preisgekrönter französischer Erzähler und Dramatiker, abgebrochenes Medizinstudium, Arbeit als Versicherungsvertreter, Maurer, Maler, Journalist, Bankangestellter und Komparse beim Film. Nach langer Krankheit Entschluss zur schriftstellerischer Tätigkeit. Zahlreiche Verfilmungen seiner Romane und Erzählungen. Werke u. a. Die grüne Stute (1933), Der schöne Wahn (1941), Die Mondvögel (1955).

© Bayern2, Hörspiel, 5.12.2020

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