Die Geschichte eines Fürsorgezöglings. Von Schlagern, Befehlen, Realgeräuschen über Interviews mit Sozialhelfern, Zöglingen, Eltern bis zu fiktiven Dialogen unter den Zöglingen soll die Frage untersucht werden, wie sehr Sprache, Musik und Geräusche als Mittel zur Unterdrückung, zur Fehlentwicklung und zur Asozialisierung eines Menschen benutzt werden können. 

Der Mensch als Ergebnis ist Ausgangspunkt der Fragestellung. Wie kann es kommen, dass einer das, was aus seinem Leben gemacht worden ist, als sein Leben hinnimmt, dass er keine eigene Fantasie entwickeln kann, keine eigene Freude, keine eigene Lust?

Ganz in Weiß
Von Rainer Werner Fassbinder
Mit Ruth Drexel, Peer Raben, Kurt Raab, Harry Baer, Hanna Schygulla und anderen
Komposition: Peer Raben/Gottfried Hüngsberg
Regie: Rainer Werner Fassbinder/Peer Raben
BR/HR/SDR 1970

Rainer Werner Fassbinder (1946- 82), Regisseur, Autor, Schauspieler, Produzent. 1967 Mitglied des Action Theaters, 1968 Mitbegründer des antitheaters. Theaterstücke, Drehbücher, über 40 Fernsehproduktionen und Filme, u.a. „Die Ehe der Maria Braun“ (1979, Silberner Bär der Berlinale), „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ (1982, Goldener Bär der Berlinale). Weiteres BR-Hörspiele „Keiner ist böse und keiner ist gut. Ein Versuch über Science Fiction“ (1972).

© Bayern2, hör!spiel!art.mix, 29.5.2020

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